Weinbergsbegehung

Tja, der Jahrgang 2010.....

... auf “zeit.de” schreib ich Kommentare auf Artikel dazu....
obwohl es nach dem Pero-Jahr 09 der zweite schwierige Jahrgang war, bin ich - wie auch 09 - gar nicht unzufrieden.
Natürlich ist vorangeschickt, dass 2010 eh einen rasch vergriffenen Jahrgang ergeben wird.

2010 als zu versektenden und eher ohne tiefe Rotweine im Sortiment zu interpretieren wird wohl Gebot der Stunde sein. Bei diesem Jahrgang konnte das Kleinklima entscheidend sein. Trotz eher verhaltener Reife konnten die Beeren oft bei kühlem Wetter über 9 Tage konzentrieren....
es wird halt einen leichten, aber ansprechenden 10er Roten für die kommenden 3 Jahre geben und einen richtig guten Sect aus Calw....
die Menge war halt tief erschütternd, nur im Trockenjahr 03 gab es weniger....

27.10. 2010
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Ein Jahr im Wingert geht der Lese entgegen und in so manchen Anlagen sind Probleme im Rebschutz zu erkennen.

Wir, Jürgen Schlittenhardt und Werner Schreiber als Rebschutzwarte für Dietlingen und Ellmendingen laden daher zu einer Weinbergsbegehung von Klepberg über die Keul ein, bei der außer uns auch Wolfram Mann als Rebschutz-Spezialist der BASF für Fragen zur Verfügung steht.

Unsere Wahl fiel auf Herrn Mann, weil die alte Erkenntniss, zu der wir schon vor vielen Jahren gekommen waren, hinterfragen möchten, ob die Verwirrmethode mit Pheromonen zur Bekämpfung von Heu- und Sauerwurm in Keltern nicht funktioniere oder unwirtschaftlich sei. Diese Erkenntniss stammt noch aus Zeiten, als die Kelterner Reblagen weit weniger geschlossen waren, als sie es mittlerweile erfreulicherweise wieder sind. Da die BASF die führende Firma in Entwicklung und Produktion von Pheromon-Dispensern ist, wird uns Herr Mann auch Auskunft darüber geben können, wieviel Dispenser wir für die Einführung der Verwirrmethode zur Bekämpfung von Heu- und Sauer-Wurm brauchen.

Gleichzeitig hat auch ein Vertreter der ZG-Raiffeisen als Vertriebsunternehmen  für solche Produkte sein Kommen angekündigt, sodass wir noch am selben Abend eine Ahnung davon bekommen, welche Kosten auf den einzelnen Winzer zukommen würden und ob er damit im Vergleich zum Einsatz von Insektiziden zur Traubenwickler-Bekämpfung eine Einsparung erzielen kann.

Werner Schreiber
Jürgen Schlittenhardt

PZ: biol. Schädlingsbekämpfung

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